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Jahreshauptversammlung 2021

Am Freitag den 08.10.2021 konnte die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Roßdorf mit Sebastian Reeg als Vorsitzender in der Rehberghalle unter einem entsprechenden Hygienekonzept stattfinden.

Sebastian Reeg stellte zu Beginn die fristgerechte Einladung und Beschlussfähigkeit der Versammlung für die noch ausstehende Vorstandswahl fest.

Mit seinem Bericht über die vergangenen eineinhalb Jahre lies Sebastian Reeg nachdenklich zurückblicken wie aus dem Nichts im Frühjahr 2020 die Corona-Pandemie das gesamte Vereinsleben zum Stillstand brachte. Alle Feste, Feierlichkeiten, Ausflüge waren abgesagt worden. Selbst die Treffen des Vorstandes konnten bis Anfang Sommer 2020 nicht stattfinden.
Um den Geschäftsbetriebes des Vereins aufrecht zu erhalten, wurden Entscheidung über Anschaffungen, Arbeiten an der Homepage sowie das Erstellen einer internen Ehrenordnung digital erarbeitet. Die weiteren Vorstandssitzungen wurden ebenfalls digital abgehalten.

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Einig war man sich im Vorstand schnell, dass man seine Mitglieder dennoch immer wieder persönliche Grüße übermitteln wollte und so wurde an Weihnachten ein kleines Präsent und an Christi Himmelfahrt eine Bierprobe der Darmstädter Brauerei allen Kameradinnen und Kameraden überbracht. Schließlich ist die Feuerwehr ein Verein wo Jung und Alt zusammen kommen und gelebte Geselligkeit ein Grundstein dieser Arbeit ist, die nun während der Pandemie kaum stattfinden konnte. Weiterhin war es dem Verein somit möglich wenigstens im kleinen Rahmen den langjährigen und treuen Lieferanten für die entfallenen Feste zu unterstützen. Im Anschluss dankte Reeg dem Vorstand für stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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Bernd Reimann konnte auch wie in den vergangenen Jahren einen einwandfreien Kassenbericht über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins vorweisen, welcher durch die beiden Kassenprüfer Harald Göbel und Bijan Kaffenberger bestätigt wurde und im Nachgang stimmte die Versammlung einstimmig für Entlastung des gesamten Vorstandes.

Zum 31.12.2020 betrug die Mitgliederzahl des Vereins 1.033 Mitglieder.

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Björn Wolf berichtete als Wehrführer ebenfalls von einem turbulenten Jahr, als aufgrund der Pandemie auf einmal vorerst alle Ausbildungen eingestellt werden mussten. Denn Stillstand an diesem Punkt heißt auch immer gleichzeitig Rückschritt. Somit entschied man sich viele Unterrichte digital zu veranstalten und wenn es die Pandemie erlaubte Ausbildung in kleinen und festen Gruppen durchzuführen.

Insgesamt wurde die Feuerwehr Roßdorf im vergangen Jahr zu 87 Einsätze alarmiert. Im Vergleich  zu anderen Jahren lässt sich hierbei von einem ruhigen Jahr berichten. Dennoch hob Wolf zwei Einsätze besonders hervor. Zum einen fegte das Sturmtief Sabine am 09. Februar letzten Jahres durch das Ortsgebiet und die Einsatzkräfte wurden an diesem Tag zu insgesamt 20 Einsatzstellen alarmiert.

Ein weiterer besonderer Einsatz ereignete sich am 03.06.2020, wo die Einsatzkräfte zu einem ausgedehnten Brand bei einer Gaststätte nahe des Schwimmbades alarmiert wurden. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt, dennoch entstand ein massiver Sachschaden. In diesem Zusammenhang bedankt sich Wolf für den geleisteten Einsatz aller Kameradinnen und Kameraden für den Dienst am Nächsten sowie natürlich auch den dahinterstehenden Familien, Partnerinnen und Partner, die des Öfteren bei Alarm auf ihre Liebsten verzichten müssen.

Jugendfeuerwehrwart Marcel Büttner blickt auf ein durchwachsenes Jahr zurück. Wie auch in der Einsatzabteilung musste auch in der Jugendfeuerwehr die Arbeit bereits im Frühjahr pandemiebedingt eingestellt werden. Nichtsdestotrotz wurde man im Ausbilderteam kreativ und veranstaltete eine Rally durch den gesamten Ort, verteilte Eisgutscheine und konnte auch digital im Wechsel mit Unterricht und Spielen die Jugendlichen an ihrem Hobby weiter teilnehmen lassen. Dennoch wies Büttner auf die abgesagten Veranstaltungen wie Zeltlager, Kreisübungen und Ausflüge hin, die alle samt nicht stattfinden konnten und auch nur schwer durch digitale Aktivitäten zu ersetzen waren. Am Jahresende zählte die Jugendfeuerwehr 17 Mitglieder.

Der Leiter der Kinderfeuerwehr René Kessler schließ sich seinem Vorrednern an und berichtete wie auch sein Ausbilderteam kreativ wurde, um die Kinder auch weiter für das Thema Brandschutz und spielerisch an das Thema Feuerwehr heranzuführen, bastelte man während der Pandemie verschiedene Ausrüstungsgegenstände eines Feuerwehrmanns, ein Memory und auch die regelmäßige „Löschmäuse-Post“ hatte sich bei den kleinsten Nachwuchskräften etabliert und wurde mit großer Freude erwartet.
Trotz Pandemie und vieler ausgefallener Gruppenstunden konnte Kessler über einen guten Zuwachs bei den jüngsten Mitglieder berichten.

Wilfried Sturm konnte als neuer Sprecher der Ehren-/ und Altersabteilung nur von wenigen Aktivitäten berichten. Die Kommunikation lief hauptsächlich über Telefon und Infopost. Sehr erfreut war man über das gemeinsame Grillfest mit der Einsatzabteilung im diesjährigen August auf dem Fasanenhof von Frank Ewald. Die Freude und Bedarf eines persönlichen Austauschs war groß und wurde an diesem Abend von allen Kameradinnen und Kameraden sehr genossen. Sturm hofft im neuen Jahr die alten traditionellen Feiern, Feste und Besuche bei befreundeten Wehren wieder aufnehmen zu können. Weiter sprach Sturm seinen tiefen Dank an seinen Vorgänger Peter Vierheller aus, der leider vorletzte Woche verstorben ist.

Bürgermeisterin Christel Sprößler dankte dem Vorstand und der Wehrführung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und bedankte sich auch für den besonderen Einsatz in dieser schweren Zeit. Sie betonte dennoch, dass das Einhalten von Hygienekonzepten gerade in der Feuerwehr unabdingbar war und sie hofft, dass im nächsten Jahr das kameradschaftliche Zusammensein wieder aufleben kann.

Marcus Würtenberger ergänzte die Ausführungen von Sprößler und bedankte sich bei der gesamten Wehrführung und dem Einsatz aller Kameradinnen und Kameraden. Besonders hebt er an dieser Stelle den Katastropheneinsatz im Ahrtal und in Griechenland hervor. Die Bilder, die die eingesetzten Einsatzkräfte dort gesehen haben, müssen auch erst verarbeitet werden und an dieser Stelle gilt nochmals ein besonderer Dank für diesen selbstlosen Einsatz.

Bei den Neuwahlen des Vorstandes konnten einstimmig Sebastian Reeg als erster Vorsitzender, Frank Ewald als zweiter Vorsitzender, Rechner Bernd Reimann, Schriftführer Tobias Ruhl, Pressewartin Jenny Blasko und Beisitzer Thomas Schmid im Amt bestätigt werden.
Petra Wolf und Michael Schmider stellten beide ihr Amt als Beisitzer zur Verfügung. Hierfür rückten Felix Schulteß und Lukas Sturm nach.

Sebastian Reeg bedankte sich für das eindeutige und gute Wahlergebnisse und konnte im Anschluss noch zahlreiche Ehrungen für langejährige Vereinsmitgliedschaften vornehmen. Weiter konnten in diesem Rahmen noch die feierliche Übergabe der Einsatzkräfte Ulla Sturm, Gerhard Poth, Thomas Schmid und Wilfried Sturm an die Ehren- und/Altersabteilung mit der symbolischen Helmübergabe vorgenommen werden.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft konnten ausgezeichnet werden:
Gerd Ennigkeit, Dieter Sommerschuh, Roland Gratz, Angela Gratz, Karin Hahnefeld, Richard Dreieicher, Theodor Grünärmel, Klaus-Jürgen Menge, Ulrike Gebhard, Renate Wolf, Bernd Rück, Stefanie Nicolay, Sabine Schulz, Andreas Krütten, Gudrun Wenchel und Roland Büttner

Für 40 Jahre Mitgliedschaft konnte ausgezeichnet werden:
Karl Heinz Stern, Walter Meyer, Helmut Dörr, Hans Olms, Norman Zimmermann, Joachim Sell, Manfred jun. Sauter, Georg Wolfgang Rosignal, Hannelore Sell und Matthias Schenkel

Für 50 Jahre Mitgliedschaft konnte ausgezeichnet werden:
Karl-Heinrich Braun, Siegfried Potschien, Heinrich Landzettel, Leo Erdmann

Für 60 Jahr Mitgliedschaft konnte ausgezeichnet werden:
Reinhold Hechler, Karl Landzettel, Fritz Schäfer, Heinrich Kreuzer, Else Gronau, Heinrich Emig und Lothar Eisenmenger

Für 70 Jahre Mitgliedschaft konnte ausgezeichnet werden:
Werner Schroth

Weiter konnte das silberne Ehrenzeichen Kreisfeuerwehrverbandes an Joachim Sell und Normann Zimmermann verliehen werden. Das goldene Ehrenzeichen des Kreisverbandes erhielten Karl Landzettel und Fritz Schäfer.

Als Ehrenmitglieder wurden Thomas Schmid, Wilfried Sturm, Gerhard Poth und Karl-Heinz Rück ernannt.


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