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Auf unseren Technikseiten informieren wir Sie über verschiedene technische Geräte die bei uns zum Einsatz kommen. Weiterhin sind wir bestrebt, Ihnen etwas mehr Hintergrundwissen zu vermitteln.

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Spineboard mit Kopffixierung
Spineboard mit Kopffixierung
Stifneck
Stifneck (Foto: Hersteller/Laerdal)
Rettungskorsett
Rettungskorsett
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Spineboard, Stifneck, Rettungskorsett

Spineboard

Das Spineboard oder auch Rettungsbrett genannt, ist ein Hilfsmittel zur Rettung verunfallter Personen, bei denen Verletzungen der Wirbelsäle nicht auszuschließen sind. Das Spineboard kann aus Holz oder auch aus Hartplastik gefertigt sein. Bei der Feuerwehr Roßdorf kommt ein Spineboard aus Hartplastik zum Einsatz.

Kopffixierung Das Spineboard kann unter den Patienten geschoben werden oder dieser darauf gehoben werden. Des Weiteren kann der Patient mit mehreren Helfern achsengerecht gedreht werden damit das Spineboard hinter seinem Rücken positioniert werden kann. Danach werden das Spineboard und der Patient wieder in Rückenlage gebracht. Anschließend muss er mit einem Kopffixierset und einem mehrteiligen Gurtsatz beziehungsweise mit einem Patientenfixiersystem fixiert werden und ist zum Transport bereit.

Eine weitere Anwendung ist das schonende Retten aus PKWs. Nach Entfernen des Autodaches wird das Board zwischen Patienten und Sitz geschoben und der Patient dann mit mehreren Helfern achsengerecht auf das Brett gezogen. Wenn der Patient in ganzer Länge auf dem Board liegt, wird es wieder in die Horizontale gebracht und der Patient kann aus dem Fahrzeug gehoben werden. Auch bieten sich Spineboards auf Grund der zahlreichen Griffmöglichkeiten zur Rettung von Personen aus unwegsamem Gelände an.

Stifneck

StifneckDie HWS-Schiene - auch Stifneck genannt - bezeichnet eine Kunststoffmanschette, die die Halswirbelsäule (HWS) immobilisiert. Sie ersetzt die Stützfunktion der HWS und setzt die Bewegungsfähigkeit außer Kraft, damit ist mit dem Kopf keine Bewegung mehr möglich. Der Kopf ruht auf der Schiene und sie sitzt auf den Schultern auf.

Rettungskorsett / K.E.D.-System

Das Rettungskorsett oder Immobilisationsset immobilisiert (etwas bis zur Unbeweglichkeit festsetzen) die gesamte Wirbelsäule und ermöglicht dem Rettungsdienst die Rettung des Patienten aus schlecht zugänglichen Situationen.

Es umschließt wie ein Korsett den Rumpf unterhalb der Achseln und ist am Rücken bis über den Kopf hinaus verlängert. Stabilisiert wird das Kunststoffgewebe durch senkrecht eingearbeitete Streben, es wird durch mehrere Zugbänder um Oberkörper, Oberschenkel und Stirn fixiert. Fachgerecht wird es nur in Verbindung mit einem Stifneck (Cervikalstütze) eingesetzt, die zusammen mit dem Kopf entsprechend unterpolstert wird, um eine achsengerechte Lagerung zu erreichen. Nach dem Anlegen sind unabsichtliche Bewegungen des Halses und der Brustwirbelsäule unmöglich, die Wirbelsäule wird vollständig entlastet.

Das Anlegen des Rettungskorsetts ind Verbindung mit dem Stifneck und eine evtuelle Lagerung des Patienten auf dem Spineboard nimmt eine Zeit in Anspruch und kann nur vorgenommen werden, wenn keine Crashrettung erforderlich ist.

Crashrettung

Von einer Crashrettung spricht man, wenn eine schnelle Rettung eines Patienten aus Lebensgefahr erforderlich ist. Bei Verkehrsunfällen kann diese durch die Störung der Vitalfunktionen, wie vorhandene Bewusstseinsstörung, Kreislaufstillstand, Atemstillstand oder eines Pkw-Brandes erforderlich sein.

Quelle: Auszugsweise Wikipedia

Auf diesen Seiten werden nur Geräte beschrieben, die bei der Feuerwehr Roßdorf zum Einsatz kommen. Dies ist keine vollständige Beschreibung. Weiterführende Informationen finden Sie unter: WIKIPEDIA