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Auf unseren Technikseiten informieren wir Sie über verschiedene technische Geräte die bei uns zum Einsatz kommen. Weiterhin sind wir bestrebt, Ihnen etwas mehr Hintergrundwissen zu vermitteln.

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TLF 16/25 Baujahr 1967
Pumpenbedienstand Tanklöschfahrzeug
Baujahr 1967
TLF 16/25 Baujahr 1979
Pumpenbedienstand Tanklöschfahrzeug
Baujahr 1979
HTLF 16/30 Baujahr 2002
Pumpenbedienstand Tanklöschfahrzeug
Baujahr 2002
LF 16/12 Baujahr 1990
Pumpenbedienstand LF 16/12
Baujahr 1990
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Fahrzeugpumpen

Tanklöschfahrzeug 1: TLF 16/25 Baujahr 1967

Tanklöschfahrzeug 16/25 Diese robusten Tanklöschfahrzeuge wurden seinerzeit zig mal von Magirus gebaut. Es war sozusagen ein Serienfahrzeug und bestand in aller Regel aus der Normbeladung eines TLF 16/25 mit einem aus Stahlblech geschweißten 2500 Liter Wassertank. Der Tank war durch einen Domdeckel an der Rückseite des Aufbaus, zu Reinigungszwecken "begehbar". Der Wasserstand wurde durch einen einfachen Schwimmer in einem Kunststoffröhrchen direkt angezeigt. Die Pumpentechnik zu dieser Zeit höchst fortschrittlich. Bevor man die Pumpe in Betrieb nehmen konnte, musste mit einem Kupplungshebel der Nebenantrieb eingeschaltet werden. Bei der Wasserabgabe über den Tank musste die Pumpe in aller Regel mit einer Handkurbel von Saug- auf Pumpbetrieb umgestellt werden. Das Pumpengehäuse füllte sich automatisch durch den Wasservorrat im Tank mit Wasser und war somit entlüftet und sofort einsatzbereit. Zu dieser Zeit ein enormer zeitlicher Fortschritt in der Brandbekämpfung. Bei der Löschwasserentnahme über offenes Gewässer musste der Gasstrahler mit einem Handhebel so lange betätigt werden, bis das Pumpengehäuse entlüftet war und sich mit Wasser gefüllt hatte. Dies merkte man am Geräusch der Pumpe oder spätestens daran, dass die Pumpe über den Gasstrahler Wasser ausblies. Erst dann konnte über den Gashebel der gewünschte Ausgangsdruck eingestellt werden. Ähnliches Vorgehen war bei der Wasserentnahme über einen Hydranten mit einem Sammelstück vorgegeben. Ein erfahrener Maschinist hatte stets eine Hand an den Eingangsleitungen um Druckschwankungen sofort entgegen zu wirken.

Tanklöschfahrzeug 2: TLF 16/25 Baujahr 1979

Tanklöschfahrzeug 16/25 Die nächste Generation Tanklöschfahrzeuge hatte in der Geschichte Roßdorfs Einzug erhalten. Pünktlich zum 100. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr in Roßdorf konnte das "neue" TLF 16/25 im Juli 1980 übergeben werden. Pumpenleistung und Tankinhalt wurden beibehalten, doch die riesigen, markanten Haubenfahrgestelle wurden durch so genannte Frontlenker Fahrgestelle abgelöst und der seitherige Handbetrieb mit Kupplung, Nebenantrieb und Handentlüftung gehörte endgültig der Vergangenheit an. Eine pneumatisch gesteuerte Automatik löste fast alle Handgriffe ab. Die Pumpe musste lediglich mit einem kleinen Schalter eingeschaltet werden, alles Weitere ging fast von alleine. Wenn da nicht.... Zum Beispiel die Blindkupplungen der Druckabgänge sich mit dem Entlüftungshebel verheddert hätten und die Pumpe an einem endgültigen Entlüften verhinderten. Doch diesem kleinen übel konnte schnell Abhilfe geschaffen werden. Eine durchaus komfortable Pumpensteuerung, die dem Maschinisten das Leben erleichterte.

Tanklöschfahrzeug 3: HTLF 16/30/2 Baujahr 2002

Hilfeleistungstanklöschfahrzeug - HTLF 16-30 Eine komplett neue Baureihe aus dem Hause Magirus erhielt Einzug. Die jahrelang gebauten Pumpen von Magirus wurden durch eine neue Generation ersetzt. Die neue Pumpenbaureihe in Modulbauweise, kavitationsunempfindlich und wartungsfreundlich mit einer vollautomatischen Entlüftungseinrichtung "Primatic" stellte jeden Maschinisten vor neue Herausforderungen. Die Magirus-Primatic ist ein vollautomatisch arbeitendes Entlüftungssystem. Die Konstruktion basiert auf der schmutzunempfindlichen Membranpumpe. Das Ein- und Ausschalten wird direkt vom Pumpendruck gesteuert. Sie besteht aus zwei unabhängig voneinander arbeitenden Membranpumpen, die jeweils nur während des Entlüftungsvorganges in Betrieb sind. Die Pumpenleistung beträgt standardmäßig 2480 Liter / Minute bei 8 bar und 3 m geodätische Saughöhe.

Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 Baujahr 1990

Löschgruppenfahrzeug LF 16 Das LF 16 wurde 1990 bei der FF Roßdorf in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ist auf einem MAN Fahrgestell 12.222 von der Firma GFT Bad Friedrichshall, als Nachfolger der Firma Bachert, aufgebaut worden. Das LF wurde zusätzlich zur Normbeladung mit einem 1600 Liter Wassertank, 2 PA im Mannschaftsraum und 4 PA im Aufbau, Hydraulischem Schneidgerät, Stromaggregat, 30m Schnellangriffseinrichtung und einem Sprungretter System Lorsbach ausgestattet. Die Feuerlöschkreiselpumpe wird über einem Nebenantrieb vom Fahrzeugmotor angetrieben. Der Nebenantrieb kann sowohl vom Fahrerhaus als auch vom Pumpenbedienstand über eine Pneumatikschaltung ein- und ausgeschaltet werden.

Durch einen Drei-Wege-Kugelhahn kann die Pumpe wahlweise direkt aus dem Tank oder über Saugleitung betrieben werden. Je zwei B-Druckabgänge befinden sich links und rechts unter den Geräteräumen 3 und 4. An der Kreiselpumpe ist eine Flüssigkeitsringentlüftungspumpe angebaut, welche durch ein Reibrad angetrieben wird. Die automatisch wirkende Entlüftungspumpe wird bei steigendem Förderdruck der Kreiselpumpe abgeschaltet. Da seinerzeit GFT nur zwei Arten von Pumpen, nämlich FP8/8 und FP24/8, gebaut hat, ist in unserem LF16 die Pumpenleistung mit 2400 Liter / Minute bei 8 bar gegeben.

Auf diesen Seiten werden nur Geräte beschrieben, die bei der Feuerwehr Roßdorf zum Einsatz kommen. Dies ist keine vollständige Beschreibung.