Sonstige Ereignisse
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In dieser Rubrik fassen wir all das zusammen, was sonst nirgendwo mehr rein passt.

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Jahreshauptversammlung 2018

Vorsitzender Reinhard Reimann eröffnete die diesjährige Hauptversammlung und begrüßte alle Anwesenden, die Ehrenmitglieder sowie den ersten Beigeordneten Karlheinz Rück und den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Steven Günther-Scharmann. Man gedachte der Verstorbenen Mitglieder, Wilhelm Fornoff, Gerhard Heller, Karl Sior und Heinrich Sturm.

In seinem Bericht konnte Reimann auf ein sehr positives und aufregendes Jahr 2017 zurückblicken. Es begann im Frühjahr mit dem jährlichen Waldfest, das am 25.Mai wie immer auf dem Grillplatz an der Kubig stattfand. Schnell war der Grillplatz mit zahlreichen Besuchern gefüllt. Auch die Mitgliederwerbeaktion verlief sehr erfolgreich. Es konnten 25 neue Mitglieder geworben werden. Am Waldfest wurde die Feuerwehr Roßdorf zu einem Einsatz im Steinbruch alarmiert. Reimann lobte die tolle Geste unserer Kameraden aus Gundernhausen, die ohne zu zögern für unsere Einsatzkräfte eingesprungen sind und deren Dienste übernommen hatten. Er dankte allen Helfern für das gute Gelingen des Waldfestes in 2017. Eine Woche später am 02.Juni startete der Vereinsausflug nach Ruhpolding. Verschiedene Ausflüge und Besichtigungen standen auf dem Programm, die Höhepunkte jedoch waren das Wildwasser- Rafting sowie eine Besichtigung des Biathlonstadions in Ruhpolding. Am letzten Abend wurde ein buntes und lustiges Programm von Klaus Fideler und Sebastian Reeg zusammengestellt. Reimann dankte nochmals Klaus Fideler und Frank Ewald für die Planung und Organisation des Ausfluges. Im Sommer fand eine Fahrradtour statt. Man radelte in den Wald zum Vogelschutz und im Anschluss nach Gundernhausen zur Straußenwirtschaft von Familie Bichler. Auch auf einen, wie immer, schönen Ortskernfestfrühshoppen bei Rehbeins im Hof blickte Reimann zurück, sowie auf den Jahresabschluss der Freiwilligen Feuerwehr Roßdorf, bei dem von der Jugendfeuerwehr bis zur Ehren-, und Altersabteilung alles vertreten war. Im abgelaufenen Jahr unterstützte der Verein die Feuerwehr mit über 15.000 Euro. Reimann dankte Wilfried Sturm, der Wehrführung Björn Wolf und Marcel Wolf, der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr sowie den Löschmäusen, dem Lagerist Thomas Schmid, der IT-Abteilung Matthias Ramge und Ben Büchler, seinem Stellvertreter Frank Ewald, dem kompletten vorstand, allen Spendern und Sponsoren, der Bürgermeisterin Christel Sprößler sowie die gemeindlichen Gremien, dem Musikzug Roßdorf und Petra Bender für die gute Küche und Verpflegung nach Übungen. Rechner Bernd Reimann konnte wie gewohnt einen einwandfreien Kassenbericht vorlegen. Zum Jahreswechsel zählte der Feuerwehrverein 1028 Mitglieder. Er richtete einen Appell an alle Vereinsmitglieder dem Verein rechtzeitig Kontoänderungen mitzuteilen.

In seinem ersten Berichtsjahr als Wehrführer verkündete Björn Wolf ein aufregendes und spannendes Jahr 2017. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Roßdorf wurde zu insgesamt 87 Einsätzen alarmiert. Die Einsätze boten ein umfangreiches Spektrum. Auffällig sei jedoch, dass Einsätze zu Türöffnungen und Tragehilfen zunahmen, während Brandeinsätze doch deutlich abnahmen. Wolf habe kein Verständnis, dass die Feuerwehren grade tagsüber zu Tragehilfen hinzualarmiert werden, die seitens des Rettungsdienstes oder Krankenhauses geplant und nicht zeitkritisch seien. Wolf sprach den Firmen und Einrichtungen, die ihre Mitarbeiter für Einsätze bei der Freiwilligen Feuerwehr freistellen seinen großen Dank für ihre Unterstützung aus. Am 31.12.2017 hatte die Einsatzmannschaft einen Mitgliederstand von 65 aktiven Kräften, davon 7 Frauen. Wolf freute sich besonders, dass von den 65 aktiven Mitgliedern 56 der Jugendfeuerwehr entstammen, dies entspräche immerhin 86%! Somit sei die Jugendfeuerwehr die Nachwuchsschmiede der Einsatzmannschaft. Wolf berichtete von 7 theoretischen Unterrichten und 13 praktischen Übungen sowie einer Tagesübung und mehrere Sonderausbildungen. Auch 2 gemeinsam durchgeführte Übungen mit der Feuerwehr Gundernhausen lies Wolf nicht unerwähnt. Zusätzlich wurden von den Mitgliedern der Einsatzmannschaft zahlreiche Lehrgänge und Seminar auf Kreis- und Landesebene besucht. Somit konnte Wolf einem guten Ausbildungsstand attestieren und motivierte gleichzeitig alle aktiven Mitglieder bei der Ausbildung weiterhin am Ball zu bleiben. Über einige Anschaffungen in 2017 konnte Wolf die Versammlung informieren. Im Frühjahr wurden die analogen Melder gegen digitale Pager ausgetauscht. Im Sommer konnte eine neue Generation leichte Schutzbekleidung für Einsätze der technischen Hilfeleistung und bei Übungen ausgegeben werden. Er bedankte sich für die Unterstützung des Vereins, der sich mit 50% an den Kosten beteiligt hatte. Außerdem berichtete er von der Auslieferung und Indienststellung des neuen Löschfahrzeuges HLF 20. Er dankte allen die sich eingebracht haben für die aufgewendete Zeit bei Planung und Einweisung. Außerdem wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug beschafft. Auch hier unterstützte der Verein mit sensationellen 15.000,- Euro. Bei seinen Danksagungen hob Wolf insbesondere den Gemeindebrandinspektor Wilfried Sturm hervor, der nach 10 Jahren Wehrführung und 15 Jahren Gemeindebrandinspektor seine letzten Tage im Amt habe. Er dankte ihm für seine Arbeit, sein Handeln für die Feuerwehr und seinen Charakter. Jugendfeuerwehrwart Marcel Wolf konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. In 2017 konnte wieder eine Mannschaft zur Abnahme der Leistungsspange gestellt werden. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten durch krankheitsbedingte Ausfälle fand sich dann doch eine motivierte Mannschaft mit Unterstützung einer Teilnehmerin aus der Jugendfeuerwehr Gundernhausen. Am 01.07.2017 fand die Abnahme in im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtages in Darmstadt statt. Alle Disziplinen wurden von der Gruppe erfolgreich abgearbeitet und so konnten die Jugendlichen am Abend die Leistungsspange, die höchste Auszeichnung die man als Jugendfeuerwehrmitglied erreichen kann, entgegennehmen. Ein weiteres Highlight war, wie in jedem Jahr, das Zeltlager. Dies fand am Nieder-Mooser See in Freiensteinau, statt. Eine gemeinsame Übung mit der Jugendfeuerwehr Gundernhausen ist mittlerweile fester Bestandteil des Dienstplans. Diese fand in 2017 in Gundernhausen statt. Ein Brand in der Kläranlage war gemeldet welchen die Jugendlichen beider Wehren schnell im Griff hatten. Die Abschlussübung am 24.10.2017 fand am Regenbogenkindergarten statt. Hier konnten Eltern, Verwandte und Freunde zuschauen wie schnell die Jugendlichen einen in Vollbrand geratenen Kindergarten unter Kontrolle hatten. Marcel Wolf konnte am 31.12.2017 in der Jugendfeuerwehr Roßdorf 19 Mitglieder zählen, darunter 4 Mädchen. Er ermutigte alle Anwesenden Werbung für die Jugendfeuerwehr zu machen, denn sie sei die Zukunft und sichere den Erhalt der Einsatzmannschaft. Er dankte seinem Stellvertreter Marcel Büttner und seinem Ausbilderteam Lukas Sturm, Kai Sommerschuh, Alessio Grasso und denen seit 2017 neuen Ausbildern Justin Wall, Meryem Paksoy und Chiara Walter. Karl Landzettel verlas in Vertretung für Peter Vierheller, der Sprecher der Ehren- und Altersabteilung den Jahresbericht. Er freute sich, dass im Jahr 2017 ihre regelmäßigen Treffen ebenso wie der Ortskernfestfrühschoppen wieder in Ottos Hof stattfinden konnten. Für die Bereitstellung des Hofes bedankte er sich bei der Familie Rehbein. Weitere Veranstaltungen waren der Ball der Ehren- und Altersabteilungen des Landkreises, eine Werksbesichtigung bei der Firma Azur Elektroschrottbeseitigung sowie die Teilnahme an der Verabschiedung der Bürgermeisterin in Stenn. 2 neue Kameraden konnte die Ehren- und Altersabteilung in 2017 in ihren Reihen begrüßen. Somit bestand die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Roßdorf am Jahresende aus 27 Mitgliedern.

Erster Beigeordneter Karlheinz Rück überbrachte die besten Grüße der Bürgermeisterin Sprößler. Er zeigte sich beeindruckt was die Feuerwehr Roßdorf im abgelaufenen Jahr geleistet hat. Er dankte der Einsatzabteilung für die Einsatzbereitschaft bei rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Dies sei ein unschätzbarer Wert, nur leider wisse es kaum noch einer zu schätzen. Er dankte dem Feuerwehrverein für seine sehr großzügige Beteiligung an Anschaffungen wie dem MTW und der Arbeitskleidung. Auch die Gemeinde leiste hier ihren Beitrag aber was der Verein einbrachte sei das i-Tüpfelchen. Eine tolle Leistung! Er lobte die großartige Arbeit aller Jugendfeuerwehrwarte, dass 86% aller Mitglieder der Einsatzmannschaft auf der Jugendfeuerwehr entstammen spreche für sich. Er freute sich über die gewachsene Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Gundernhausen. Sein Dank galt insbesondere Wilfried Sturm für seine geleistete Arbeit als Gemeindebandinspektor sowie die vielen Stunden, die er der Beschaffung des HLF 20 widmete.

Zum letzten Mal als Gemeindebrandinspektor ergriff Wilfried Sturm das Wort und freute sich zu hören wie erfolgreich das abgelaufene Jahr war. Er sprach hierfür seinen Dank und Anerkennung aus. Auch er lobte die hervorragende Jugendarbeit. Sturm freute sich auch über das gute Vereinsleben. An den schönen Ausflug nach Ruhpolding erinnere sich Sturm gerne zurück. Aber auch die finanzielle Unterstützung des Vereins sei nicht selbstverständlich. Dadurch entlaste der Verein die Gemeindekasse enorm. Ganz besonders stolz sei er auf das neue HLF 20, welches sich in jeglicher Hinsicht sehen lassen kann. Er freute sich über den grandiosen Empfang am Gerätehaus. Er sei aber nicht allein verantwortlich und dankte an dieser Stelle Björn und Marcel Wolf für die vielen Ausbildungsstunden, die in kürzester Zeit geleistet wurden, um das Fahrzeug so schnell wie möglich in Dienst zu stellen. Ganz besonders stolz machte ihn, dass im vergangenen Jahr wieder eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Roßdorf die Leistungsspange bestanden hat und noch mehr freute er sich, dass es die erste Teilnehmerin aus Gundernhausen gab. Sein größter Wunsch sei ein Fortbestand der gemischten Gruppe. Seine Ära nimmt am 02.03.2018 ein Ende. Sturm blicke dem mit 2 lachenden Augen entgegen. Er freue sich über eine Feuerwehr mit 2 hervorragenden Mannschaften, womit nicht nur die Einsatzmannschaften beider Ortsteile gemeint seien, sondern auch die jeweiligen Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie die Ehren- und Altersabteilungen. Dem Kameraden Detlef Postina, der 1975 in die Jugendfeuerwehr eintrat, ab 1979 Mitglieder der Einsatzmannschaft war und nun nach 39 Jahren Aktivem Dienst in die Ehren- und Altersabteilung übertritt, überreichte Sturm seinen Helm als Andenken an diese Zeit. Zum Schluss dankte Sturm der Gemeinde Roßdorf insbesondere Christel Sprößler, allen Einsatzkräften, der Wehrführung, der Jugendfeuerwehr und den Löschmäusen sowie deren Ausbildern, dem Vorstand und dem Ausschuss für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Für langjährige Mitgliedschaft konnten wieder zahlreiche Mitglieder geehrt werden. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Karl-Heinz Andreas, Heinrich Emig, Eberhard Fluche, Jürgen Frohnert, Hans Kampfmann, Ekkehard Koch, Carmen Korndörfer, Karl Korndörfer, Gerhard Lenz, Walter Lenz, Stefan Sturm, Ursula Wörrlein, Felix Feldmeier, Thorsten Groß, Tina Schuchmann und Julia Bender geehrt. Für 40- Jährige Mitgliedschaft konnten Heinrich Breitwieser, Ludwig Körner, Rene Landzettel, Günter Ramge, Matthias Ramge, Harald Schrader, Helmut Stork geehrt werden. Für 50- jährige Mitgliedschaft wurden Anton Beck, Klaus Dintelmann, Karl Dörr, Klaus Schollenberger, Leopold Wassiluk, Dr. Franz Winter, Horst Ramge, Norbert Bohland ausgezeichnet.

Für 40 Jahren Aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr und seine besonderen Leistungen überreichte Franz Orth von der Feuerwehr Münster, als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbands, Matthias Ramge das Ehrenzeichen in Silber des Bezirksfeuerwehrverbandes. Ramge trat am 01.01.1978 in die Einsatzabteilung ein und nahm seitdem an 18 Lehrgängen erfolgreich teil. Er trägt seit 2001 den Dienstgrad des Brandmeisters. Es liegen 29 Jahre Ausschuss-, und 10 Jahre Vorstandsarbeit, sowie 5 Jahre als stellvertretender Wehrführer und 5 Jahre als Wehrführer hinter ihm. Er trägt bereits das Silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande und Das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze.

 

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