Sonstige Ereignisse
Sonstige Ereignisse

In dieser Rubrik fassen wir all das zusammen, was sonst nirgendwo mehr rein passt.

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Jahreshauptversammlung 2012

Gut besuchte Mitgliederversammlung
Gut besuchte Mitgliederversammlung

Feuerwehrverein

(tr) Vorsitzender Reinhard Reimann blickte auf ein gutes Jahr 2011 zurück. Im April hatte die Feuerwehr Roßdorf den Ball der Ehren- und Altersabteilungen im Kreis Darmstadt-Dieburg ausgerichtet. Leider ließ die Teilnahme aus dem Kreis etwas zu wünschen übrig, dennoch zog Reimann ein positives Fazit zu dieser Veranstaltung. Mit der Bewältigung der Organisation konnten wir sehr zufrieden sein, so Reimann. Am Himmelfahrtstag hatte die Feuerwehr endlich wieder Glück mit dem Wetter und es fanden jede Menge Gäste den Weg zum Grillplatz "An der Kubig" zum Waldfest. Reimann dankte dem Roßdörfer Musikzug für seine hervorragende Zusammenarbeit, sowohl am Wald- als auch am Ortskernfest.

Dank sprach er auch dem Vorstand und der Führung der Einsatzabteilung für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr aus. Rechner Konrad Stork konnte wie gewohnt einen kurzen, aber präzisen Kassenbericht vorlegen.

Stork dankte hierbei Ulla Sturm, die seit einigen Jahren die Mitglieder des Feuerwehrvereins verwaltet. Er appellierte an die Mitglieder, Änderungen ihrer Bankverbindungen mitzuteilen, da versuchte Zugriffe auf nicht mehr existente Konten immer wieder Kosten, in Form von Gebühren verursachten.

Als wichtigste Ausgaben nannte Stork Ergänzungen der Ausrüstung, sowie Ausbildungsveranstaltungen und die Ausstattung der Jugendfeuerwehr. Am Ende des Berichtsjahres hatte Roßdorfs Feuerwehrverein 1035 Mitglieder.

Einsatzabteilung

Wehrführer Matthias Ramge berichtete von einem ereignisreichen Jahr für die Einsatzabteilung. 82 Mal wurde die Hilfe der Roßdörfer Feuerwehr in Anspruch genommen. Besondere Erwähnung fand ein Einsatz am 21.3.2011. In einem Industriebetrieb war es nach einer Verpuffung zu einem Feuer gekommen. Kein leichtes Unterfangen für die Einsatzkräfte, die sich ihren Weg durch einen verrauchten und verwinkelten Keller bahnen mussten. Kessel mit Flüssigkeiten von ca. 1000 Grad Temperatur drohten auszulaufen. Man kann von Glück sprechen, dass hierbei niemand verletzt wurde. Doch genauso bemerkenswert sei die Tatsache, dass unter der Arbeitswoche um 10:10 Uhr in Roßdorf genügend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Ramge dankte hier den Betrieben in Roßdorf, die Mitglieder der Einsatzabteilung zu Einsätzen während der Arbeitszeit freistellen. Ebenso gelte das für die Selbstständigen, wie Handwerkern und Landwirten, die ebenfalls tagsüber zu den Einsätzen eilen. Ramge zeigte sich erfreut, dass es so bis heute möglich ist eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr in Roßdorf zu ermöglichen. Er dankte dem Verein für die Bezuschussung von Ausbildungsveranstaltungen, wie z. B. einem Praxisseminar zum Öffnen von Wohnungstüren. Nur wenige Tage nach diesem Seminar konnte das neu erworbene Wissen bei einem Einsatz angewendet werden „Ein gutes Beispiel für zweckmäßige Ausbildung“ so Ramge. Insgesamt bestreiten derzeit 5 Frauen und 56 Männer ihren ehrenamtlichen Dienst in der Einsatzabteilung.

Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehrwart Björn Wolf dankte seinen Mitstreitern, Madeleine Ramge, Marcel Büttner, Marcel Wolf und Marco Jung, sowie dem neuen Jugendausbilder Kai Sommerschuh für die geleistete Arbeit. Ein besonderer Höhepunkt des Jahres war neben erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben, das Zeltlager im Sommer 2011. Neben den vielen sportlichen Tätigkeiten an Land und im Wasser, lobte Björn Wolf vor allem den tollen Zusammenhalt unter den Jugendlichen im Zeltlager. Durch Zuschüsse aus Vereinsgeldern konnte ein dringender Wunsch der Jugend erfüllt werden: die stark gealterte Übungskleidung konnte im Jahr 2011 durch neue ersetzt werden. Am Ende des Jahres zählte die Jugendabteilung der Feuerwehr 22 Mitglieder.

Ehren– und Altersabteilung

Fritz Ramge, der Sprecher der Ehren- und Altersabteilung dankte Otto Rehbein und seiner Familie, die für die Treffen der Abteilung immer gerne ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Selbst ein behindertengerechtes WC sei inzwischen eingerichtet worden, freute sich Ramge. Im Juni besuchten 18 Teilnehmer aus Roßdorf den Frühschoppen der Ehren- und Altersabteilungen in Stettbach. Auch bei zahlreichen Arbeitseinsätzen, wie bei der Essensausgabe am Tag der Umwelt, waren die Senioren der Feuerwehr helfend zur Stelle. Beim Frühschoppen am Ortskernfest konnten wieder zahlreiche Freunde der Feuerwehr aus Nah und Fern begrüßt werden. Ramge lobte auch die Darmstädter Brauerei, die diese Veranstaltung immer unterstützt.

Grußworte

Viel Lob sprach Gemeindebrandinspektor Wilfried Sturm aus. Das Zusammenwirken der Feuerwehr und der Gemeinde Roßdorf sei stets sehr kooperativ, er dankte stellvertretend Bürgermeisterin Sprößler und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Steven Günther-Scharmann. Auch mit der engagierten Arbeit von Jugendwart Björn Wolf und der des Sprechers der Ehren- und Altersabteilung Fritz Ramge, zeigte sich Sturm äußerst zufrieden. Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft während der Arbeitszeit fand Sturm aber auch nachdenkliche Töne. Jeder Arbeitgeber, der Einsatzkräfte freistellt, habe uneingeschränkt Verständnis, wenn ein Leben nach einem Unfall in akuter Gefahr sei, oder ein Brand sich auszubreiten droht. Ist es jedoch noch vertretbar, wenn ein Feuerwehrmann seinen Arbeitsplatz verlässt, um andernorts eine Ölspur abzukehren? Ist es tatsächlich eine Zukunftsaufgabe für die Feuerwehren den Rettungsdienst zu unterstützen, wenn es darum geht einen übergewichtigen Patient aus dem zweiten Stock zu tragen? Dies seien berechtigte Fragen zu denen Antworten gefunden werden müssen, so Sturm. Karlheinz Rück, der in seiner Funktion als erster Beigeordneter Bürgermeisterin Christel Sprößler vertrat, zeigte sich beeindruckt von der rasanten technischen Entwicklung der sich die Feuerwehrleute stellen. Er ging auf eine Passage des Berichts von Matthias Ramge ein, in der Ramge von den Besonderheiten neuer Autos bei Verkehrsunfällen berichtete. Bei einem Fahrzeug mit 16 Airbags müsse man sich gut überlegen wo man mit der Rettungsschere ansetzt. Rück betonte, dass den politisch verantwortlichen in Roßdorf die Wichtigkeit der Feuerwehr bewusst sei und es bei Entscheidungen in Sachen Feuerwehr fast immer einen parteiübergreifenden Konsens gäbe. Doch auch Rück, der einst selbst Vorsitzender des Feuerwehrvereins war, stellte eine nachdenkliche Frage in den Raum. Ob es auch in Zukunft einer Gemeinde wie Roßdorf möglich sein kann, ein derart flächendeckendes Brandschutzsystem mit zwei Ortsteilen in dieser Breite unterhalten zu können? Rück erinnerte noch einmal an die Idee eines gemeinsamen Gerätehauses der Ortsteile Roßdorf und Gundernhausen, die aber vor ca. 15 Jahren nicht zur Umsetzung kam.

Ehrungen

25 Jahre Mitgliedschaft
25 Jahre Mitgliedschaft

Für 25-Jährige Mitgliedschaft konnten ausgezeichnet werden: Karin Bahr, Kurt Bahr, Wilhelm Bernhardt, Karlheinz Bimmel, Gisela Blitz, Karl Heinz Boos, Fritz Breitwieser, Helmut Burfeindt, Dr. Peter Burmeister, Siegmar Dehmer, Rainer Erzgräber, Friedel Feigk, Hermann Felger, Hans Jürgen Fischer, Bernd Göbel, Peter Heindl, Thomas Horn, Karl Huck, Lothar Humla, Walter Jung, Friedel Kaspar, Hans-Udo Kiener, Manfred Klein, Karl Korndörfer, Gudrun Lehmann, Dr. Klaus Lehmann, Rainer Merlau, Reinhold Moter, Marcel Nicolay, Ulrich Rabanus, Horst Reeg, Jürgen Reinheimer, Dieter Rosenbaum, Friedrich Roth, Helmut G. Sacher, Thomas Schanz.

langjährige Mitgliedschaften
Langjährige Mitgliedschaften

Für langjährige Mitgliedschaft konnten zweiter Vorsitzender Frank Ewald (unten links) und Vorsitzender Reinhard Reimann (unten rechts) auszeichnen (v. l.): Ernst Günther (50), Günter Matthes (40), Heinrich Schuchmann (oben, 40), Walter Maurer (50), Karl Landzettel (50), Gerhard Bender, Gerd Ewald (40) auszeichnen. Für besondere Verdienste konnten W. Maurer und Karl Landzettel mit dem Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes in Gold, bzw. H. Schuchmann, G. Bender und G. Ewald in Silber ausgezeichnet werden

Seit über 60 Jahren Mitglied
Seit über 60 Jahren Mitglied

Sie sind seit 60 Jahren Mitglied im Feuerwehrverein, ehemalige aktive Feuerwehrleute und bis heute Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung. Vorsitzender Reinhard Reimann (links) freut sich mit (v. l.) Heinz Scherf, Wilhelm Fornhoff und Georg Bender, über deren Auszeichnung, rechts im Bild zweiter Vorsitzender Frank Ewald.

 

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