Sonstige Ereignisse
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In dieser Rubrik fassen wir all das zusammen, was sonst nirgendwo mehr rein passt.

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Dräger Feuerwehr-Website-Wettbewerb letzter Teil

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Broadway um Mitternacht

(mr) Am Mittwoch, dem 16.09.09 war es nun endlich soweit: die Gewinnerteams des Dräger Feuerwehr–Website–Wettbewerb aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - begleitet von einem Vertreter der Dräger – Niederlassung Österreich – traten ihre Reise nach New York an. Das Sieger–Team aus der Schweiz flog direkt von Zürich aus nach New York.

Die Kameraden aus Österreich und der Vertreter der Fa. Dräger flogen zunächst von Wien nach Frankfurt und von dort aus gemeinsam mit dem Team aus Deutschland (Feuerwehr Roßdorf) weiter nach New York.

Mit einer halbstündigen Verspätung hob unsere Maschine um 11:03 Uhr in Frankfurt ab. Die Flugroute führte uns über Holland, England, Irland, den Atlantik in Richtung Quebec und von dort aus nach New York. Nach knapp sieben Stunden landeten wir sicher auf dem JFK Flughafen in New York. Für die Einreiseformalitäten benötigten wir nochmals eine gute Stunde. Rick Brown, unser deutschsprachiger Guide, und die Teilnehmer aus der Schweiz erwarteten uns bereits in der Ankunftshalle des Flughafens. Nach einer kurzen Begrüßung stiegen wir in den für uns bereitstehen Bus und fuhren in Richtung Hotel.

Mit zunehmender Fahrtdauer wurden die Häuser immer höher und der Verkehr immer dichter. Dennoch konnte man die Ausmaße dieser Stadt aus dem fahrenden Bus heraus nicht richtig wahrnehmen. Im Hotel angekommen wurden wir in der Lobby des Hotels – diese befand sich im 8. Stock – bereits von einer Vertreterin der uns vor Ort betreuenden Agentur erwartet und mit Tipps für die Erkundung der näheren Umgebung versorgt, denn in New York war es wegen der Zeitverschiebung früher Nachmittag. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, offenbarte sich uns ein grandioser Ausblick in Richtung Broadway und Hudson–River; doch es sollte noch viel besser kommen. Nun waren wir also angekommen, im Herzen von Manhatten.

Tag 2

Am zweiten Tag erkundeten wir zunächst zu Fuß die Stadt und gingen zum Rockefeller–Center. Mit dem Aufzug ging es in atemberaubender Geschwindigkeit zur Aussichtsplattform. Von hier aus hatte man einen fantastischen Blick über die Stadt, bis hin nach New Jersey. Anschließend besichtigten wir die St. Patrick’s Cathetral, den Ground Zero, die Wall Street, das World Financial Center und den Flugzeugträger Intrepid. Von dort aus gingen wir dann zu Fuß bis zum Empire State Building, von dessen Aussichtsplattform wir erneut einen grandiosen Blick über Manhattan genießen konnten. Bei mittlerweile herrlichem Sonnenschein ließen wir den zweiten Tag hier gemütlich ausklingen.

Ground Zero

Ground ZeroWenn man am Ground Zero steht ist man zunächst verwundert, dass zwei solch große Gebäude incl. aller Nebengebäude hier einmal Platz gefunden hatten, denn die Baustelle erscheint einem nicht sonderlich groß. Man kann nur erahnen, was sich damals, am 11. September 2001, hier abgespielt haben muss. Die Feuerwache direkt am Ground Zero ist nur wenige Meter vom Bauzaun entfernt und ist eine regelrechte Pilgerstätte geworden. Blumen, Kerzen, Bilder und Gedenktafeln hatten auch uns emotional sehr ergriffen.

 

Tag 3

Am dritten Tag fuhren wir zunächst mit unserem Bus in den Stadtteil Harlem. Harlem ist nach Wall Street und Times Square die beliebteste Touristenattraktion von New York City, gilt aber bei Touristen immer noch als gefährliches Viertel, welches man besser nicht alleine besuchen sollte. Tatsächlich unterscheidet sich die Kriminalität nicht mehr von der in anderen Stadtteilen. Sie ist enorm zurückgegangen. Unser 1. Ziel an diesem Tag war die in der Amsterdam Avenue gelegene "Cathedral Church of Saint John the Devine". Eine deutschsprachige Führung brachte uns die bewegte Geschichte dieser Kirche etwas näher.

Besuch einer FeuerwacheDa sich in unmittelbarer Nähe zur Kirche eine kleine Feuerwache befand, war es selbstverständlich, dass wir unseren Bus dort anhalten ließen um dieser einen spontanen Besuch abzustatten. Als wäre es das Normalste auf der Welt, wurden alle Tore (es gab allerdings nur eines) geöffnet und wir konnten uns alles ansehen. Danach ging es weiter zum New York City Fire Museum. Das Museum ist in einer alten Feuerwache aus dem Jahre 1904 im Stadtteil SoHo – der Name ist von "South of Houston Street" abgeleitet – untergebracht. Dort werden Rettungsmittel und Werkzeuge aus mehreren Jahrhunderten der New Yorker Feuerwehrgeschichte gezeigt. Unter anderem die möglicherweise älteste Dampfspritze Nordamerikas (Bj. 1790). Diese war über 100 Jahre in New York im Einsatz.

In einem separaten Raum wird den 343 Feuerwehrangehörigen gedacht, die am 11. September 2001 tödlich verunglückten. Noch heute stehen Feuerwehrmänner aus der ganzen Welt mit Tränen in den Augen vor den Gedenktafeln mit den Bildern aller verstorbenen.

Betroffen kehrten wir zu unserem Bus zurück wo uns unser Guide erwartete. Auch er spürte die Stimmung und versuchte uns mit der Beschreibung eines Lokales mit besonders gutem Essen aufzumuntern. Er schwärmte von einem kleinen Lokal wo es wunderbares "Kairows" gab. Was auch immer das sein mag dachten wir und ließen uns dort hin bringen. Angekommen am "Kairowslokal", konnten wir uns wir uns das Lachen nicht verkneifen. In Deutschland würde man zu dem Lokal Dönerbude sagen und "Kairows" heißt bei uns Gyros. Na ja, da wir schon mal in SoHo waren, gingen wir von dort aus zu Fuß zurück in Richtung Times Square und machten Halt im Macy’s, dem wohl größten Kaufhaus der Welt. Dieser Einkaufstempel ist nichts für schwache Nerven und zu klein geratene Kreditkarten. Nach unserem Einkaufsbummel machten wir nochmals einen Streifzug durch die Stadt. Als wir wiederum an einer Feuerwache vorbeikamen, klopften wir einfach an und wieder wurden uns bereitwillig alle Tore geöffnet und alles erklärt.

Tag 4

SteubenparadeTag vier stand ganz im Zeichen der Steuben Parade. Die Steuben Parade ist ein traditionsreicher, jährlicher stattfindender Umzug, der jeweils am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue in New York City stattfindet. Die Parade wurde 1957 von deutsch-stämmigen Amerikanern gegründet. Diese wollten die Traditionen ihrer Heimat aufrechterhalten. Auf unserer Ehrentribüne harrten wir geschlagene drei Stunden aus. Wie es der Zufall so wollte, und der Roßdörfer im Allgemeinen sehr kommunikativ ist, kamen wir sofort mit einer Gruppe deutschstämmiger Amerikaner ins Gespräch. Einem der Männer war Roßdorf sofort ein Begriff, denn er war einige Zeit in Darmstadt stationiert. Sein Sohn, ein New Yorker Feuerwehrmann, nahm ebenfalls an der Parade teil. Leider gelang es uns anschließend nicht, bis zum Oktoberfest im Central Park vorzudringen, da der Zugang zum Festbereich wegen Überfüllung geschlossen war. Dies war allerdings auch nicht schlimm, da New York noch einiges mehr zu Bieten hat.

Tag 5

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir und an unserem letzten Tag in New York auf in Richtung Freiheitsstatue. Mit dem Taxi ging es zunächst zum Battery Place und von dort aus mit der Fähre nach Liberty Island um dort die wohl berühmteste Dame Amerikas - Miss Liberty - zu besichtigen. Im Anschluss daran fuhren wir mit der nächsten Fähre weiter zu Ellis Island. Die Insel war lange Zeit Sitz der Einreisebehörde für den Staat und die Stadt New York und über 30 Jahre die zentrale Sammelstelle für Immigranten in die USA. Über Ellis Island kamen zwischen 1892 und 1954 etwa 12 Millionen Einwanderer nach Amerika. Nach der Besichtigung ging es wieder mit der Fähre zurück zum Battery Place ganz im Süden Manhattans.

Jetzt ging es zu Fuß, dem Broadway entlang, in Richtung Times Square. Gegen 17:30 Uhr trafen wir wieder im Hotel ein und genossen ein letztes Mal den herrlichen Ausblick von unserer Hotelterrasse auf Time Square und Broadway. Um 18:30 Uhr war es dann soweit, Rick holte uns am Hotel ab und brachte uns zum Flughafen. Pünktlich um 21:35 Uhr hob unsere Maschine ab und New York, das mittlerweile in Millionen von Lichtern erstrahlte, zeigte sich nochmals von seiner schönsten Seite.

Ein herzliches Dankeschön an Fa. Dräger Safety für die tolle Reise und die gute Organisation sowie an alle Teilnehmer für die tollen gemeinsamen Tage in New York. Ein weiteres Dankeschön an Andreas Stockhammer von der Fa. Dräger Safety (Österreich) für die gute Betreuung.

 

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