Jugendfeuerwehr Roßdorf Jugendfeuerwehr Roßdorf Jugendfeuerwehr Roßdorf
Jugendfeuerwehr Roßdorf
Jugendfeuerwehr Roßdorf

Jugendfeuerwehr Roßdorf: eine starke Truppe. Genau das Richtige für Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren.

Spalte #col1

 

Zurück zum Archiv

 
Sie befinden sich hier:

Jugendfeuerwehr Roßdorf besuchte Werkfeuerwehr Merck

(tr) Einen spannenden Ausflug unternahm die Jugendfeuerwehr Roßdorf am Samstag, dem 5. November zur Werkfeuerwehr der Firma Merck in Darmstadt.

Gruppenbild
Gruppenbild

Als wir gegen 10:00 Uhr eintrafen mussten wir uns erst einmal an die strengen Sicherheitsvorschriften einer Chemiefirma gewöhnen. Schon zwei Wochen vorher mussten wir alle Teilnehmer anmelden. Am Verkehrstor bekam jeder seinen persönlichen Besucherausweis. Auf dem Gelände der Feuerwehr wurde wir schon von unserem ‚Fremdenführer‘ Herrn Sauerbrei erwartet. Er erklärte uns zunächst, dass an jedem Tag im Jahr mindestens 21 Feuerwehrleute die Wache besetzen müssen. An diesem Samstag ist es natürlich etwas ruhiger auf dem großen Fabrikgelände. Außer der Feuerwehr arbeiten nur einige Schichtbetriebe. Herr Sauerbrei erklärte uns, dass jedes Gebäude einen Namen aus einem Buchstaben und einer Zahl hat, so weiß die Feuerwehr immer wo sie hin muss.

Rießige Feuerwehrfahrzeuge

Unser Rundgang startet im Gebäude U40, dort befindet sich die große Übungsanlage für die Atemschutzgeräteträger. In Zweiertrupps dürfen wir durch den großen, aber engen Hindernisparcours. Durch Engpässe Röhren und Falltüren führt der Weg schließlich wieder nach Draußen. In der Fahrzeughalle erwarten uns Feuerwehrautos in einer ganz anderen Größenordnung. Für die vielen brennbaren Chemikalien sind neben Wasser auch jede Menge anderer Löschmittel wie Schaum und CO2 an Bord. 10 Meter ist das neue Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug lang und wiegt 26 Tonnen. Und von diesem Fahrzeug stehen hier gleich drei Stück. Neugierig dürfen wir alle Rollläden und Klappen an den Autos öffnen und Herr Sauerbrei beantwortet uns geduldig alle Fragen zu speziellen Geräten die wir so aus Roßdorf nicht kennen. Je länger die Führung dauert umso außergewöhnlicher werden die Fahrzeuge. Ein Tankzug um gefährliche Chemikalien umzupumpen, ein Kranwagen, ein Teleskopmast der 50 Meter hoch ausfahren kann, ein Abrollbehälter mit Löschpulver speziell für brennende Leichtmetalle. Nach fast drei Stunden endet der sehr interessante Besuch. Mit einem freundlichen „Ihr dürft gerne mal wieder vorbei kommen“ werden wir verabschiedet – das machen wir bestimmt mal wieder.

 

Zurück zum Archiv